Konkret      KIPFMÜLLER

  

Wärme - Liebe - Kunst

Kunstraum Kieswerk, Weil am Rhein, 2015

 

“Nach 10 Jahren Abstinenz von der AktionsBühne kehre ich dorthin zurück, wo ich 20 Jahre aktiv war.” (Klaus Kipfmüller)

Bei einem Gespräch über Kunst im Allgemeinen mit Volker Scheurer im Kunstraum Kieswerk in Weil am Rhein, ging es schließlich auch um den "Sozialen Kunstbegriff" von Joseph Beuys. Da ich, vor meiner Zeit als "Konkreter Künstler" viele Aktionen nach dem sozialen Kunstbegriff verwirklicht habe, kam die Einladung, eine solche Aktion im Kunstraum Kieswerk zu zelebrieren.

Nach einigem Hin- und Her willigte ich ein, und machte mich an die Arbeit, wobei ich aus aktuellen Gründen an meine UrbanART-Aktion "Eiszeit" anknüpfen wollte. Meine Aktion "Eiszeit" im Jahre 1991 befaßte sich mit dem egoistischen Wesen des Menschen, dessen negative Auswirkungen wir täglich in unserem Dasein erleben können.

Das Gegenteil dieses eigennützigen Elements ist die Liebe, das Gebende, das soziale Element. Bildlich gesprochen ist Liebe "Licht und Wärme", deshalb war die Aktion "Eiszeit" so angelegt, dass der von mir aufgetürmte Eisberg einfach nur schmelzen sollte.

Bei der Aktion "Wärme - Liebe - Kunst" erfuhr das Thema eine Weiterführung, in dem eine Flasche (Originalabfüllung Eiszeit) geöffnet wurde, und ein Tropfen des geschmolzenen Wassers auf ein Kärtchen aufgebracht wurde. Schließlich hat Klaus Kipfmüller diese Kärtchen an das anwesende Publikum mit den Worten "Ich gebe!" verteilt.

Die Japanerin Koto untermalte die Akltion mit der japanischen Harfe.

ANRA eco und eso Trash lasen Texte von Rudolf Steiner und aus der Bibel.

 

 

 

Erste Skizze zur Aktion

 

Flaschen OriginalAbfüllung "Eiszeit" 1991

 

  

 

ANRA eco & eso Trash beim Lesen / Kotoe an der Harfe

 

Ausgiessen des Wassers

 


  

 

"Kunst findet statt....!" (2000 - Lörrach)

              

 

   

 

  


  

"Eine Vitrine für Rheinfelden"

 

 

 

 

Anläßlich der "H'ART-Strasse" gestaltete Klaus Kipfmüller in den Abendstunden die "Vitrine für Rheinfelden"

 

 

 

 


 

Zahngold für die Schweiz

 

              

"Es gehört nicht Dir!"

 

"Menschenrechte..."

 


 

1998 konnte die Künstlergruppe H'ART in Wehr ihr erstes Fabrikprojekt durchführen. Auf ca. 3.000 qm schufen die beteiligten Künstler, Udo Henker, Klaus Kipfmüller und Willi Raiber; Kunstwerke, die nur für die Ausstellung aus Fundstücken geschaffen wurden.

Klaus Kipfmüller nutze seine Installation, bestehend  aus einem "Webstuhl" und 12 "Garnwägen" auch zu der Aktion "Brotmaschine". Diese Aktion, nach dem sozialen Kunstbegriff, beschäftigte sich unter Mitwirkung von Kathrin Reinert und Bruno Fischer um den Arbeitsplatz als solches.

 

               

Brotmaschine 1998 /  H'ART-Fabrik, Wehr

 

Brotmaschine 1998 /  H'ART-Fabrik, Wehr

 


 

Kulturgefährdeter Bezierk, Rheinfelden/Bd. 1994

 

Um auf die fehlende Stadtentwicklung und deren Umweltverschmutzung, sowie eine nichtvorhandene Kulturscene hinzuweisen, hat Klaus Kipfmüller im Jahre 1994 seinen neuen Wohnort Rheinfelden mit der Aktion „Kulturgefährdeter Bezirk“ bedacht.
Grundlage für die Gestaltung waren die damals aktuellen Schilder, „Tollwutgefährdeter Bezirk“, die auf die Tollwut hinwiesen, die im Landkreis Lörrach stark verbreitet war.

 

 

► zum Video

 

 

 

 

 

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